Jeep-Fahrwerk – by GWTec

Das Jeep Fahrwerk am Beispiel des Jeep Wrangler JK:

Jeep Umbau: Höher legen ist besser – Das richtige Fahrwerk für Ihren Geländewagen – zum Beispiel beim Jeep® Wrangler JK:

Fahrwerkskomponenten (siehe Glossar rechts):

Fahrwerk - GWTec Geländewagentechnik

Warum ein Fahrwerk?

Eine der ersten und grundliegenden Modifikationen beim Jeep Wrangler JK und JKU ist beispielsweise die Höherlegung.

Denn Bodenfreiheit ist mitunter eines der wichtigsten Kriterien überhaupt für den Geländeeinsatz.
Generell wird das Fahrzeug (der Jeep) sinnvollerweise einem Einsatzzweck angepasst, möchten wir jedoch möglichst einen Allrounder, gilt es für den Umbau des Jeep sinnvolle Kompromisse zwischen Optik, Fahrkomfort, dem Geldbeutel und natürlich nicht zuletzt dem TÜV einzugehen und die beste jeweilige Kombination zu finden.

Ausschlaggebend hierfür sind schließlich Ihre Vorstellungen und Ihr Anspruch an das Fahrzeug, sowie das von Ihnen präferierte Einsatzgebiet ihres Jeep Wrangler JK.

Warum möchten Sie ihren Jeep höherlegen ? Geht es Ihnen ausschliesslich um Optik? Oder suchen Sie das machbare Maximum an Höhe, Fahrkomfort, Sicherheit und Verschränkung? Oder gern irgendetwas dazwischen?

Wir nehmen Ihre Wünsche auf und zeigen Ihnen auf, was sinnvoll ist. Denn das richtige Jeep Fahrwerk und eine korrekte Abstimmung ist wichtig für ihr Fahrerlebnis.

Vor dem Fahrwerk Umbau: Die Planung.

Wir beziehen vor dem Umbau bei der Planung und Beratung beim Jeep Fahrwerk das Fahrzeug als Gesamtes mit ein, auch Ihre Ausbaupläne für die Zukunft – oder bereits erfolgte Modifikationen – sowie die richtige Bereifung, Front- und Heckbumper, Seilwinden und Zubehör sowie Anhängerkupplung und Dachträger – denn das Jeep Fahrwerk muss all das mit sich herumtragen und Ihr Fahrerlebnis, die Optik und den Einsatzradius verbessern ohne Sie irgendwann einzuschränken.

Anders gesagt: Mit sorgfältig ausgewählten und abgestimmten sowie TÜV-geprüften Komponenten von OME (Old Man Emu) AEV oder auch Rubicon Express greifen wir auf bewährte Konzepte zurück, um Ihr Jeep Fahrwerk zu einem für Sie angenehmen und sicheren Erlebnis zu machen.

Wir wissen, was beim Umbau machbar ist – und vor allem: Wie es machbar ist. Vom simplen Spacer über Komplettfahrwerke, die Wahl der richtigen Bereifung für Platz unter den Differentialen, Bodylift und Fahrwerke jenseits der 3″-Grenze inklusive Antriebsanpassungen (Kardanwellen) ist alles vorstellbar – und machbar.

Fahrwerk Fazit:

Ganz egal für was Sie sich entscheiden, den Charme einer besseren Optik für Ihren Jeep gibt es gratis dazu – Egal ob Wrangler JK, TJ, YJ oder Grand Cherokee.

Schauen Sie doch einmal in unserem Online-Shop vorbei oder kontaktieren Sie uns und teilen Sie uns Ihre Wünsche mit – sie werden staunen, wie fair und einfach der Weg ist.

Bei allen SC/RS Fahrwerken ist das ProCal Modul im Lieferumfang enthalten. Ihr Jeep Fahrwerk kommt mit TÜV-Teilegutachten sowie Schweizer Teilegutachten!

1: Spacer

Der Spacer ist ein Distanzring aus Kunststoff, der über den 4 Federn des Fahrzeuges in den Federweg eingesetzt wird.
Spacer werden in verschiedenen Zollgrößen angeboten, je nach Größe empfiehlt es sich bereits bei dieser Lösung, andere, bzw. längere Stoßdämpfer zu installieren.
Grundsätzlich ist bei Einsatz von Spacern nicht mit einer Verbesserung der Fahrdynamik zu rechnen – vielmehr ist der Einsatz von Spacern eine rein optische „Kompromisslösung“ – das Fahrzeug kommt zwar höher, aber Vorteile in Bezug auf Komfort oder Verschränkung lassen sich damit nicht erreichen – eher das Gegenteil ist meist der Fall.

2: Federn

Die Federn bestimmen durch ihre Länge und Windungszahl sowie durch das verwendete Material Höhe und Fahrkomfort maßgeblich. Sie sind für die jeweils zu erreichende Höhe auf das Fahrzeug und sein Gewicht abgestimmt. So erreichen 3,5“-Federn für einen Fahrzeugtyp die spezifizierte Höhe immer nur mit dem dafür kalkulierten Fahrzeuggewicht.

3: Stoßdämpfer

Die Stoßdämpfer müssen in der Länge passend für das jeweilige Fahrwerk gewählt werden. Wir bieten viele gängige Stoßdämpfertypen an, setzen bei unseren Umbauten aber fast ausschliesslich auf Stossdämpfer mit Stickstoffreservoir.
Diese sind in bis zu 9 Abstufungen in Zug- und Druckstufe einstellbar – so kann der Fahrer je nach Einsatz (Straße, Gelände, Fahrzeuggewicht) den Fahrkomfort maßgeblich – je nach Bedarf – beeinflussen.
Durch das Reservoir haben die von uns verwendeten Stossdämpfer bei starker Beanspruchung durch das große Gasvolumen zudem eine deutlich bessere Kühlung und durch die Befüllung mit Stickstoff ein besseres Kompressionsverhalten als z.B. Sauerstoff – was sich in der Summe durch höhere Haltbarkeit und somit längere Lebensdauer bemerkbar macht. Die Kühlung durch das große Gasvolumen wirkt zudem einer Änderung des Fahrverhaltens durch Erhitzung bei starker Beanspruchung entgegen.

4: Koppelstangen / Stabilisatoren

Die Koppelstangen halten die Bewegung der Achse unter Anderem bei der Verschränkung in „vernünftigen“ Grenzen – müssen aber je nach verwendetem Fahrwerk verlängert werden – und idealerweise einstellbar sein. Für die Wrangler-Modelle ohne automatische Entkoppelung empfehlen wir Koppelstangen mit Disconnect für die Vorderachse. Diese können bei Einsatz im schwierigen Gelände bei Bedarf manuell getrennt werden, um ein maximales Maß an Verschränkung zu erreichen.

5: Achsanschläge / Bump-Stops

Achsanschläge oder im Fachjargon auch „Bump-Stops“ genannt, werden innerhalb des Federweges verbaut und verhindern so ein durch- oder aufschlagen der Stossdämpfer beim Verschränken oder beim maximalem Eintauchen der Räder ins Radhaus – und idealerweise ein Schleifen der Räder im Radhaus beim Eintauchen.

6: Panhardstab-halter hinten

Der hintere Panhardstabhalter kommt zum Einsatz, um den hinteren Panhardstab anzuheben, damit dieser bei Höherlegung des Fahrzeuges weiterhin eine einwandfreie  Achszentrierung ermöglicht.

7: Einstellbarer Panhardstab vorn

Ein einstellbarer Panhardstab ist bei Höherlegung ab 2,5“ Pflicht. Damit gewährleistet man auch vorn eine einwandfreie Achszentrierung nach dem Umbau.

8: Längslenker

Die Längslenker ein wichtiges Element in der Fahrwerkskonzeption. Durch einstellbare Längslenker kann man bedingten Einfluss auf den Kardanwellenwinkel und natürlich auf den Achsnachlauf nehmen.
Die Rubicon-Express Superlex-Längslenker unterstützen durch ihr Kugel/Ballgelenk ausserdem eine deutlich bessere und verschleissfreiere Verschränkung – die originalen Längslenker verfügen lediglich über PU-Buchsen, die bei moderater Verschränkung keine oder kaum Querbewegung zulassen und somit das maximale Maß der Verschränkung begrenzen würden. Zudem würden Längslenkerlager mit PU Buchse beim Verschränken stärker beansprucht und somit frühzeitig ausschlagen.

9: Bremsleitungen

Ab ca. 3,5“ Lift müssen auch verlängerte Bremsleitungen eingesetzt werden, damit sie bei maximalem Flex (Verschränkung) nicht abgerissen werden. Hierzu setzen wir qualitativ hochwertige Stahlflex-Leitungen ein, die höchsten Beanspruchungen standhalten.

10: Spurverbreiterung / Spurplatten

Je nach Felgenwahl kann bedingt durch die jeweilige Einbautiefe (ET) der Felge ein Einsatz von Spurplatten notwendig werden, damit die Räder beim Einschlagen/Eintauchen nicht im Radhaus schleifen.
Dies ist bei den meisten Originalfelgen bereits ab 285er Bereifung der Fall. Gängig sind 50-60mm pro Achse.

GWTec Geländewagentechnik
Inhaber: Andreas Brugman
Adresse: Alleestr. 21
50354 Hürth

Telefon: 02233/3762113
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